Je langweiliger das Traden für Dich wird, desto profitabler handelst Du. Das ist kein Witz! Am Anfang ist alles neu, es ist eher ein Zocken als ernsthafte Arbeit. Spannung, Casino ähnliches Feeling, Spaß Faktor. Im Großen und Ganzen dürfte es Einigen so ergangen sein zu Anfang. Selbst wenn man mit einer gewissen Ernsthaftigkeit an die Sache herangegangen ist, zockt man doch erstmal eine Weile, und sei es nur um auszuprobieren. Sorry, aber ich muss da gleich mal reinfunken! Wenn Du Dir das Zocken angewöhnst, wirst Du mit derselben Einstellung immer wieder an die Charts gehen. Also wenn möglich, bitte gleich bei den ersten Versuchen die Sache ernst nehmen.

Von Anfang an immer wieder dasselbe machen

Am besten wäre es,  ein paar Anhaltspunkte rauszusuchen, an denen Du Dich orientieren kannst. Auch wenn Du Dich an sich noch nicht auskennst. Suche Dir nur drei oder vier Kurse maximal zusammen, richte Dir überall die gleichen optischen Eigenschaften der Charts ein und nutze erstmal nur einen oder zwei Moving Averages. ( 50 und 200 z.B. ). Das Ganze bitte im Demo Konto, nicht gleich mit Echtgeld! ( Ja, ich weiß, ich muss gerade reden:)) Aber sicherer für Dein Kapital ist es auf jeden Fall. Wenn diese Vorbereitungen abgeschlossen sind, startest Du Deine ersten Trades. Versuche alles an Details zu registrieren, was Dir auffällt. Vergleiche die Bewegungen der Kurse, probiere die verschiedenen Timeframes aus, zeichne erste Trendlinien ein usw. Hier auf der Seite findest Du ja noch das ein oder andere für Deine To Do Liste. Demnächst erscheint mein Lernpaket LEARN TO TRADE – FIRST BASE. Darin hättest Du dann noch ausführliche Beschreibungen, um gut starten zu können. Wenn Du eine Info bekommen möchtest, sobald FIRST BASE erhältlich ist, trage Dich einfach für meinen Newsletter ein. Dann bist Du eine oder einer der Ersten, die informiert werden:)

Vorbereitung abgeschlossen – jetzt geht es an die Wiederholungen

Nun kommt der Teil, bei dem es langweilig werden soll. Immer wieder dasselbe machen bitte. Heißt: jedes Mal, wenn Du Dich an die Charts setzt:

  • Trendlinien korrigieren oder einzeichnen
  • Widerstände und Unterstützungen ausfindig machen
  • Vortageshoch und -tief markieren
  • die Kurse in den verschiedenen Timeframes beobachten
  • nach Formationen Ausschau halten
  • den Kurs im Verhältnis zu den MAs beobachten, Bewegungen merken
  • Deine Positionsgrößen festlegen – riskiere maximal 1-2% vom Kapital pro Trade
  • wenn Du eine für Dich passende Einstiegsmöglichkeit gefunden hast – Position eröffnen

Diese Liste kannst Du beliebig anpassen, solltest Du noch weitere Regeln aufstellen wollen. Wichtig ist nur, dass Du wirklich immer wieder denselben Ablauf einhältst. Der Grund dafür ist der psychologische Hintergrund. Die oben beschriebene Zockerei ohne einen Plan dahinter bringt immer mehr Emotionen, aber nicht ein bisschen Fortschritt. Mit dieser Einstellung wirst Du in 10 Jahren noch Geld verlieren. Ein immer gleichbleibendes Vorgehen, Beobachtungen, und Wiederholungen lassen Dich lernen. UND: Du hast damit einen Weg gefunden, Emotionen überflüssig werden zu lassen. Natürlich regt man sich noch über Verluste auf, aber die Anspannung bleibt weg, die man sonst die ganze Zeit über hat, wenn man nur gegen die aktuelle Kerze kämpft ist weg. Wenn Du an diesem Punkt angelangt bist, an dem Du ohne nachzudenken all’ Deine Vorbereitungen triffst, und Einstiege straight nach Deinem Plan tätigst, bist Du einen großen Schritt nach vorne gekommen. Dann ist es Zeit für einen gedanklichen Triling Stopp. 🙂

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